Ausschreibungen: 2. Call

Der zweite recomine-Call ist ab sofort eröffnet. Die Deadline zur Einreichung von Projektskizzen ist der 27.Mai 2022.

Vorwort

Vorwort

Im Folgenden wird der Bewerbungsprozess für Fördermittel, die für das recomine-Bündnis (im Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgehalten werden, beschrieben.

Insgesamt standen dem Bündnis im ersten Abschnitt der Umsetzungsphase 6,5 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Davon wurde eine Million Euro in drei Startprojekten festgelegt, die sich mit der Vorbereitung der recomine-Entwicklungsstandorte, dem Aufbau des recomine-Bündnisses sowie dessen Organisation (Calls, Beirat, etc.) und anstehenden Transferaufgaben befassen. Zusätzlich organisieren die Startprojekte alle strategischen Entwicklungen wie bspw. die Einrichtung eines Projektbüros, die Anbindung und die Nutzbarmachung weiterer Fördertöpfe sowie die Planung und Durchführung aller zugehörigen Meetings und Dienstleistungen (bspw. die Entwicklung einer Kommunikationsplattform).

Die übrigen 5,5 Millionen Euro wurden in einem ersten Call für Verbundprojekte festgelegt. Das BMBF evaluierte zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2022 das recomine-Bündnis. Das Ergebnis sind weitere 6 Millionen Euro Fördermittel, die dem Bündnis ab sofort für innovative Projekte zur Verfügung stehen. Ein Teil dieser Mittel und die verbliebenen Mittel der ersten Förderphase sollen nun im zweiten recomine-Call an Verbundprojekte aus dem Bündnis ausgeschüttet werden.

Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Ablauf des Bewerbungsprozesses und den Regeln. Bitte beachten Sie, dass die Anträge am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR) formal geprüft und an den recomine-Beirat, den Projektträger Jülich (PTJ) und das BMBF weitergeleitet werden. Eine sonstige Weiterleitung erfolgt nicht. Alle Projektskizzen werden vertraulich behandelt. Es ist die recomine-Projektskizze in Form einer vorgegebenen PDF-Datei zu verwenden.

Projektinhalte

Projektinhalte

Die Inhalte der eingereichten Projektskizzen sollten sich in die recomine-Vision eingliedern. Ziel ist es, innovative technische Projekte zu entwickeln, die einen Bezug zu den Altlastenproblematiken (Grubenwasser, Schlacken, Halden) haben und an der Schnittstelle zwischen Umwelt-, Ressourcentechnologie und Industrie 4.0 agieren. Die Projekte sollten sich auf recomine-Entwicklungsstandorte im Erzgebirge anwenden und weiterentwickeln lassen. Dabei sollen Umweltprobleme gelöst werden, die global auftreten und einen etwaigen Markt für die Lösungen bieten.

Gleichzeitig sollen innovative nicht-technische Projekte mit Bezug auf die gesellschaftlichen Fragestellungen in der Region und zu den sozialen und ökologischen Aspekten des Erzbergbaus entwickelt werden. Im Idealfall ergänzen die nicht-technischen Projekte die technischen Lösungsansätze mit gesellschaftlichen Ideen und Innovationen. Auch Mischformen aus technischen und nicht-technischen Projekten werden akzeptiert.

Generell sollen die geförderten recomine-Projekte Impulse für eine strukturelle Entwicklung in der Zielregion setzen und eine Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus generieren.

Bitte nehmen Sie im Vorfeld der Skizzenerstellung das Angebot der Bündnisleitung wahr sich zu Inhalten, der Passfähigkeit zur recomine-Vision und den förderrechtlichen Anforderungen beraten zu lassen. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter recomine(at)hzdr.de.

Entwicklungsstandorte

Entwicklungsstandorte

Wenn Sie im Vorfeld Bedarf an Informationen, Begehungen oder sonstigen Unterstützungsleistungen hinsichtlich der geplanten Entwicklungsstandorte haben, kontaktieren Sie bitte unser recomine-Koordinationsteam unter recomine(at)hzdr.de.

Call- und Projektvolumen

Call- und Projektvolumen

Da Ihre individuellen Projektideen im Vordergrund stehen, möchten wir Sie so wenig wie möglich beschränken. Somit gab es im ersten recomine-Call keine Obergrenze für Fördervolumen. Dies behalten wir auch im zweiten Call so bei. Wir bitten Sie bei der Planung jedoch zu berücksichtigen, dass der Beirat die angestrebte Fördersumme hinsichtlich der regionalen Wirkung ihres Projektes und im Vergleich zu konkurrierenden Projektskizzen im Call bewertet. Daher sollten Sie Ihre Kosten in der Skizze schlüssig begründen und aufschlüsseln.

Förderempfehlung durch den Beirat

Förderempfehlung durch den Beirat

Der unabhängige Beirat begutachtet alle formal richtigen und rechtzeitig eingegangenen Projektskizzen, mit dem Ziel, die stärksten Projekte im Sinne der recomine-Vision herauszufiltern und eine Förderempfehlung an den PTJ und das BMBF auszusprechen.

Die allgemeinen Bestimmungen für die Partner-Institutionen im recomine-Bündnis enthalten eine detaillierte Beschreibung des Einreichungsprozesses in recomine. Durch Unterzeichnung der Mitwirkungserklärung, akzeptieren Sie diese allgemeinen Bestimmungen. Bitte schicken Sie die ausgefüllte Mitwirkungserklärung an recomine(at)hzdr.de oder melden Sie sich bitte unter dem Button „Partnereinrichtung werden“ an.

Die Bewertung durch den Beirat erfolgt anhand transparenter Bewertungskriterien, die auf der WIR!-Förderrichtlinie und dem recomine-Konzept basieren. Anhand der individuellen Projektskizzenbewertung durch die Beiratsmitglieder, werden die stärksten Projektskizzen nach Punkten ermittelt. Die Beiratsmitglieder stimmen sich im Vorfeld der Beiratssitzung ab und laden dann, je nach Qualität und Quantität der eingereichten Skizzen, einzelne oder mehrere recomine-Partnerinstitutionen zu einer Kurzpräsentation mit anschließender Fragerunde ein.

Im Anschluss entscheidet der Beirat in Form einer Abstimmung demokratisch darüber, welche Projekte dem BMBF zur Förderung vorgeschlagen werden. Die finale Begutachtung und Entscheidung über eine Förderung liegt beim BMBF. Bitte lesen Sie vor der Einreichung einer recomine-Skizze ausführlich die Informationen zur Skizzen- und Antragsstellung.

recomine wird gefördert durch das Programm WIR!

recomine ist Partner im