Begleitforschung

Begleitforschung

Analyse von Entscheidungsstrukturen und Konflikten und Entwicklung eines Methodenbaukastens für die transdisziplinäre Zusammenarbeit

Laufzeit

01.01.2020 bis 31.10.2022

Pseudonym

Transdisziplinär Zusammenarbeit

Projektart

Entwicklungsstandorte

Bei der Entwicklung innovativer Technologien, die Verfahren der Dekontamination und Rohstoffgewinnung aus abgelagerten Rückständen kombinieren, können sich Spannungsfelder mit verschiedenen Akteursgruppen ergeben. Die Begleitforschung adressiert potenzielle Konfliktlagen und entwickelt Methoden und Ansätze diesen zu begegnen.

Dafür analysiert die Begleitforschung technologieinduzierte Konflikte und mögliche Potenziale auf zwei Ebenen. Es handelt sich dabei (1) um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Technologievorhaben (Interaktion Wissenschaft-Gesellschaft) und (2) um die Genehmigungsfähigkeit der innovativen Zukunftstechnologien im Kontext der vielfältigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (Interaktion Wissenschaft-Behörde). Verschiedene Standorte des ehemaligen Erzbergbau- und Hüttenwesens im Erzgebirge werden dabei als idealtypische Entwicklungsstandorte („Reallabore“) innovativer Technologien charakterisiert.

Mit dem zu entwickelnden „Methodenbaukasten“ sollen recomine-Akteuren und behördlichen Entscheidungsträgern Werkzeuge und Lösungskonzepte für Formen der Interaktion Wissenschaft-Behörde-Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, Konflikte frühzeitig zu identifizieren und zu adressieren sowie gesellschaftliche Akteure in Entwicklungsprozesse innovativer Technologien einzubinden.

Kontakt

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig GmbH - UFZ

Henriette Rutjes

+49 341 235 48-2329

henriette.rutjes@ufz.de

Kooperationspartner

SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH

Sabine Meißner

+49 3731 39-5026

sabine.meissner@saxonia-freiberg.de

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