LiDoVa

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Nachhaltige Rückgewinnung von Vanadium aus LD-Schlacken

Laufzeit

Von 01.01.2023 bis 31.12.2025

Pseudonym

LiDoVa

Projektart

Nachhaltige Rückgewinnung von Vanadium aus LD-Schlacken

Das Hauptziel von LiDoVa ist die Gewinnung von 2 hochwertigen Produkten aus LD-Schlacken, welche im Rahmen der Stahlproduktion im Konverter bei der Weiterverarbeitung von Roheisen zu Stahl anfallen. Hierbei handelt es sich um Vanadium(-Verbindungen) sowie Baumaterial für die Baustoffindustrie. Im Projektkonsortium soll die Erforschung von drei Hauptpfeilern erfolgen: (1) Entwicklung und Hochskalierung eines Prozesses zur Extraktion von Vanadium und zur Herstellung von V2O5 und Ferrovanadium aus LD-Schlacke (2) Charakterisierung und Valorisierung der Schlacke sowie der im Prozess anfallenden Rückstände zur Herstellung von zementfreien Baustoffen auf Basis alkalisch aktivierter Materialien, (3) Ökonomische und insbesondere ökologische Betrachtungen.

Entsprechend der Umsetzung dieses Zero-Waste-Konzepts ergibt sich somit die Möglichkeit, die aufbereitete LD-Schlacke als eine Alternative zu den bisher wichtigsten reaktiven Kompositmaterialien Hüttensand und Steinkohlenflugasche einzusetzen und gleichzeitig das weltweit in notwendiger Qualität nur begrenzt verfügbare Vanadium für den Einsatz, zum Beispiel in modernen Energiespeichersystemen, zu gewinnen.

Entwicklungsstandort: Freiberg, Chemnitz, Aue.

Kontakt

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Dr.-Ing. Norman Kelly

+49 351 2604740

 

Wertstoffe

V

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